Grundsteuer Kritzow b. Wismar, Mecklenburg, Mecklenburg-Vorpommern - Bodenzins, Hebesatz 2026


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zuletzt aktualisiert: 2026-09-08 18:09:57

Grundsteuer in Kritzow b. Wismar, Mecklenburg, Mecklenburg-Vorpommern

Die Grundsteuer ist eine der ältesten Steuerarten in Deutschland und spielt auch in der Gemeinde Kritzow bei Wismar eine wichtige Rolle. In Mecklenburg-Vorpommern, zu dem Kritzow gehört, gibt es aufgrund der ländlichen Prägung und der Nähe zur Ostsee spezifische Entwicklungen und Herausforderungen.

Aktuelle Werte der Grundsteuer

In Kritzow b. Wismar werden die Grundsteuerwerte regelmäßig angepasst, um den wirtschaftlichen Gegebenheiten Rechnung zu tragen. Der Hebesatz für die Grundsteuer B, die für bebaute und unbebaute Grundstücke erhoben wird, lag zuletzt bei 350%. Dies ist im Vergleich zu anderen Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern relativ moderat, da der Landesdurchschnitt bei etwa 400% liegt.

Vergangenheit der Grundsteuer in Kritzow

Historisch gesehen war die Grundsteuer in Kritzow stets ein Mittel zur Finanzierung kommunaler Aufgaben. In den letzten Jahrzehnten gab es mehrere Anpassungen, die vor allem durch die Finanzlage der Gemeinde und die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern beeinflusst wurden. In den 1990er Jahren, nach der Wiedervereinigung, wurden viele Hebesätze in den neuen Bundesländern, so auch in Kritzow, nach oben korrigiert, um den Infrastrukturaufbau zu finanzieren.

Perspektive der Grundsteuer in der Zukunft

Die zukünftige Entwicklung der Grundsteuer in Kritzow wird stark von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung in der Region abhängen. Faktoren wie der demografische Wandel, die Entwicklung des Immobilienmarktes und die politische Ausrichtung in Bezug auf die Förderung ländlicher Räume werden hierbei eine Rolle spielen. Es ist möglich, dass der Hebesatz moderat steigen wird, um den gestiegenen finanziellen Anforderungen der Gemeinde gerecht zu werden.

Gründe für die Entwicklung mit Bezug auf Kritzow

Die Entwicklung der Grundsteuer in Kritzow b. Wismar ist maßgeblich durch die geografische Lage und die demografische Struktur beeinflusst. Die Nähe zur Hansestadt Wismar und der Ostsee macht Kritzow attraktiv für Zuzügler, was den Immobilienmarkt belebt und die Steuereinnahmen erhöht. Gleichzeitig stellt der Erhalt und Ausbau der Infrastruktur eine Herausforderung dar, die durch die Grundsteuer mitfinanziert wird.

Ortsübliche Beispielrechnungen

Um die Grundsteuer für ein typisches Einfamilienhaus in Kritzow zu berechnen, nehmen wir einen Einheitswert von 50.000 Euro an. Bei einem Hebesatz von 350% ergibt sich folgende Rechnung:

Grundsteuer = Einheitswert x Grundsteuermesszahl x Hebesatz / 100
Grundsteuer = 50.000 Euro x 0,35% x 350 / 100 = 612,50 Euro jährlich

Grundsteuerwerte in Kritzow b. Wismar

Jahr Hebesatz Grundsteuer B (%)
2018 330
2019 340
2020 350
2021 350
2022 350