Grundsteuer Borgsum, Schleswig-Holstein - Bodenzins, Hebesatz 2026


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zuletzt aktualisiert: 2026-05-18 04:39:30

Grundsteuer in Borgsum, Schleswig-Holstein

Die Grundsteuer ist eine bedeutende Einnahmequelle für die Kommunen in Deutschland und spielt auch in der kleinen Gemeinde Borgsum auf der Insel Föhr in Schleswig-Holstein eine entscheidende Rolle. In diesem Artikel betrachten wir die Entwicklung der Grundsteuer in Borgsum, analysieren die aktuellen Werte und werfen einen Blick auf die zukünftigen Perspektiven.

Vergangenheit der Grundsteuer in Borgsum

Historisch gesehen war die Grundsteuer in Borgsum stets ein stabiler Faktor für das kommunale Haushaltsbudget. Die Gemeinde, die stark von der Landwirtschaft und dem Tourismus geprägt ist, hat über die Jahre hinweg von einer moderaten Grundsteuer profitiert, die sowohl die Ansiedlung neuer Bewohner als auch die Erhaltung der traditionellen bäuerlichen Strukturen unterstützte.

Aktuelle Werte der Grundsteuer

Derzeit liegt der Hebesatz der Grundsteuer B in Borgsum, die für bebaute und bebaubare Grundstücke erhoben wird, bei etwa 350%. Dies ist im Vergleich zu den umliegenden Gemeinden auf Föhr ein durchschnittlicher Wert. Die Grundsteuer A, die land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen betrifft, liegt bei 300%. Diese Werte spiegeln die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Region wider und sind Ausdruck eines ausgewogenen Ansatzes zur Förderung von Wohnen und Landwirtschaft.

Perspektiven für die Zukunft

Mit Blick auf die Zukunft könnte die Grundsteuer in Borgsum von mehreren Faktoren beeinflusst werden. Einerseits ist der zunehmende Druck auf Wohnraum durch den Tourismus eine Herausforderung, die möglicherweise zu Anpassungen der Hebesätze führen könnte. Andererseits könnte die anhaltende Unterstützung der landwirtschaftlichen Betriebe durch stabile Hebesätze die ländliche Struktur der Region bewahren.

Gründe für die Entwicklung

Die Entwicklung der Grundsteuer in Borgsum ist eng mit der wirtschaftlichen und sozialen Struktur der Gemeinde verknüpft. Der Tourismus, ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor, trägt zu einer stabilen Einnahmequelle für die Gemeinde bei. Gleichzeitig bewahrt die Unterstützung der Landwirtschaft die traditionelle Landschaft und Kultur der Region. Diese Balance ist entscheidend für die langfristige Entwicklung der Grundsteuerpolitik in Borgsum.

Ortsübliche Beispielrechnungen

Um die Auswirkungen der Grundsteuer auf die Bewohner von Borgsum zu veranschaulichen, betrachten wir einige Beispielrechnungen:

Angenommen, der Einheitswert eines Wohnhauses in Borgsum beträgt 50.000 Euro. Die Grundsteuer B berechnet sich dann wie folgt:

Grundsteuer B = 50.000 Euro * 0,0035 * 3,5 = 612,50 Euro jährlich

Für landwirtschaftliche Flächen mit einem Einheitswert von 30.000 Euro und einem Hebesatz von 300% ergibt sich die folgende Berechnung:

Grundsteuer A = 30.000 Euro * 0,006 * 3 = 540 Euro jährlich

Zusammenfassung der Werte

Art der Grundsteuer Einheitswert Steuermesszahl Hebesatz Berechnete Grundsteuer
Grundsteuer B 50.000 Euro 0,35% 350% 612,50 Euro
Grundsteuer A 30.000 Euro 0,6% 300% 540 Euro

Die Grundsteuer in Borgsum bleibt ein wichtiger Bestandteil der kommunalen Finanzierung und trägt zur Stabilität und Entwicklung der Gemeinde bei. Durch sorgfältige Anpassungen an die wirtschaftlichen und sozialen Gegebenheiten kann sie auch in Zukunft eine zentrale Rolle für Borgsum spielen.